Was ist Fettleibigkeit (Adipositas)?

Auch hier wieder die Vorabinfo, dass es sich hierbei um einen allgemeinen Bericht handelt, der den derzeitigen Stand der „normalen“ Medizin darstellt. Ich persönlich bin der Meinung, dass der Verzehr von Fleisch, Zucker und Gluten hauptsächlich für die Fettleibigkeit verantwortlich ist.

Adipositas, eine chronische Erkrankung

Die chronische Erkrankung Adipositas wird auch als Fettsucht oder Fettleibigkeit bezeichnet. Selbst bei Kindern und Jugendlichen treten vermehrt Übergewicht auf. Ob jemand von Adipositas betroffen ist, lässt sich mithilfe des Body-Mass-Index, kurz BMI ermitteln. Bei einem BMI von über 30 ist vermehrt Körperfett vorhanden und gilt als Vorstufe von Fettleibigkeit. Adipositas und das enorme Übergewicht können schwere gesundheitliche Schäden, wie unter anderem Diabetes mellitus, sowie Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorrufen. Durch eine Reduzierung des Körpergewichts kann das Risiko für mögliche Erkrankungen deutlich verringert werden. Im Kampf gegen Adipositas hilft eine Ernährungstherapie, sowie eine Bewegungstherapie und eine Verhaltenstherapie. In äußerst seltenen Fällen werden Medikamente eingesetzt oder eine Operation in Betracht gezogen.

Adipositas – im Überblick

Im Jahre 1980 waren etwa 850 Millionen Menschen auf der ganzen Welt übergewichtig.

Im Jahre 2013 stieg die Zahl der adipösen Menschen auf 2,1 Milliarden. Aufgrund dieser raschen Zunahme handelt es sich um eine weltweite Gesundheitsepidemie. Laut Aussage des deutschen Bundesgesundheitsministerium leidet jeder zweite Erwachsene an Übergewicht und jeder fünfte Erwachsene in Deutschland ist an Adipositats erkrankt.

Ebenfalls in der Schweiz sind rund 41 Prozent der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig. Zehn Prozent sind adipös und in etwa 19 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind an Adipositas erkrankt. Auch immer mehr Kinder und Jugendliche sind von Adipositas betroffen. Zu Beginn der Fettleibigkeit wird über die Ernährung zu viel Energie zugeführt und zu wenig Energie verbraucht. Aus Überschüssiger Energie entsteht keine Muskelmasse, sondern Fett. Haben die Betroffenen noch dazu eine gewisse Stoffwechselveranlagung begünstigt dies eine Erkrankung an Adipositas ganz besonders stark.

Wer einen Body-Mass-Index von mehr als 30 aufweist, gilt als fettleibig. Es empfiehlt sich die Kalorienzufuhr zu senken und sich mehr zu bewegen. Hier folgt die Erklärung des BMI Wertes:

BMI unter 18,5 bedeutet Untergewicht
BMI zwischen 18,5 und 24,9 bedeutet normales Gewicht
BMI zwischen 25 und 29,9 bedeutet Übergewicht
BMI von mehr als 30 = Adipositas, Grad I
BMI-Wert über 35 = Adipositas Grad II
BMI-Wert über 40 = schwer ausgeprägte Adipositas Grad III

Die Ursachen von Fettleibigkeit

Die Ursachen für Adipositas und zu viel Körpergewicht sind meistens eine Kombination aus genetischer Veranlagung und einer ungesunden Ernährung. Adipöse Menschen ernähren sich in der Regel zu fett- und zu kalorienreich und leiden unter einem Bewegungsmangel. Ebenfalls psychische Faktoren, wie Stress oder Frust beeinflussen die Fettleibigkeit negativ. Folgende Ursachen begünstigen die Entstehung von Adipositas:

  • Genetische Veranlagung
  • Mangel an Bewegung
  • Ungesunde Ernährung
  • Ständiger Drang zu Essen
  • Stress, Frust
  • Essstörungen, Depressionen
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Bestimmte Medikamente

Der BMI eines Menschen kann genetisch bedingt sein. Dies kann bewirken, dass einige Menschen weniger Energie verbrauchen als andere. Das Hungergefühl ist genetisch bedingt gesteigert. Ebenfalls fehlende körperliche Bewegung birgt ein grösseres Risiko an Adipositas zu erkranken. Immer mehr Menschen arbeiten im Sitzen. Aufzüge ersetzen Treppen und Autos sind bequemer als das Fahrrad. Abende und Wochenende auf der Couch mit Fast Food zu verbringen spart Zeit und ist bequem, aber leider ungesund und die Folge ist Fettleibigkeit. Darüber hinaus trägt das ständige Überangebot an Nahrungsmitteln enorm dazu bei mehr als notwendig zu essen.

Stress, Medikamente und Erkrankungen begünstigen Adipositas

Der heutige Zeitdruck sowie rasch verfügbares Fast Food begünstigen eine ungesunde Lebensweise. Die meisten Menschen essen zu schnell eine Masse an fetthaltigen Lebensmitteln, die jede Menge Kalorien enthalten. Das Sättigungsgefühl wird nur ganz selten abgewartet. Ebenfalls bei den Getränken sind zuckerhaltige Softdrinks sehr beliebt.

Ebenfalls persönlicher Stress und Frust können eine Art Hungergefühl auslösen und Essen wird als Ersatz angesehen, um unerfüllte Bedürfnisse zu befriedigen. Krankhafte Essstörungen, die zu Adipositas führen,können die Folge sein.

Softgetränke

Eine weitere mögliche Ursache für Fettleibigkeit ist das Cushing-Syndrom, bei dem in den Nebennieren ein zu hoher Cortisolspiegel, von Medikamenten verursacht vorliegt. Zudem beeinflussen einige Medikamente, wie unter anderem Cortison, eine Gewichtszunahme. Diese Medikamente führen allerdings nur zu einer Adipositas, wenn weitere Faktoren, wie beispielsweise eine ungesunde Lebensweise hinzukommen.

Die Symptome bei Fettleibigkeit

Adipositas kann verschiedene Symptome auslösen und nicht nur den Körper, sondern auch die Seele negativ beeinflussen. Menschen mit Adipositas und enormen Übergewicht werden rasch müde und sind körperlich weniger belastbar.

Eine Atemnot bei körperlicher Anstrengung ist keine Seltenheit. Fettleibige Personen schwitzen zudem vermehrt. Weitere Symptome bei Adipositas sind Gelenkbeschwerden. Dauerhaftes Übergewicht belastet die Gelenke sehr stark. Die untere Wirbelsäule, sowie die Hüftgelenke und die Knie- und Sprunggelenke schmerzen besonders stark. Die Folge sind frühzeitige Abnutzungserscheinungen, also eine Arthrose.

Arthrose

Nicht nur körperlich zeigen sich die Symptome, sondern auch seelisch und gesellschaftlich gibt es für fettleibige Menschen Schwierigkeiten. Die Gesellschaft grenzt fettleibige Menschen sehr oft aus. Die Folge für die Betroffenen sind Depressionen, sowie Ängstlichkeit und ein vermindertes Selbstwertgefühl. Darüber hinaus verringert sich die Lebensqualität aufgrund der stark eingeschränkten körperlichen Beweglichkeit und die seelische Belastung steigt.

Die Behandlung bei Fettsucht

Bei einem Body-Mass-Index von mehr als 30 muss das Übergewicht abgebaut werden. Die Behandlung besteht darin Kilos zu verlieren, um das Risiko für eventuelle Folgeerkrankungen zu reduzieren. Eine Therapie ist nicht immer notwendig. Bei einem leichten Übergewicht mit einem BMI von 25 bis 29,9 ist eine Behandlung nur dann erforderlich, wenn zusätzlich Krankheiten, wie beispielsweise Diabetes mellitus Typ II oder Bluthochdruck bekannt sind. Beides könnte sich durch die Fettleibigkeit deutlich verschlimmern.

Weisen Frauen einen Taillenumfang von mehr als 88 Zentimeter auf und Männer einen Taillenumfang von mehr als 102 Zentimeter auf, ist ebenfalls eine Therapie ratsam. Das Ziel der Therapie bei Adipositas besteht darin Körpergewicht zu verlieren und dieses auf lange Sicht hin zu stabilisieren. Eine Adipositas-Behandlung soll in jedem Fall die Lebensqualität verbessern. Um Adipositas bei Kindern langfristig erfolgreich zu therapieren, müssen die Erziehungsberechtigten in die Behandlung mit einbezogen werden.

Die Behandlung beinhaltet für Kinder, sowie für Erwachsene eine Ernährungstherapie, sowie eine Bewegungstherapie und auch eine Verhaltenstherapie. In besonders schweren Fällen empfiehlt sich eine stationäre Aufnahme oder eine entsprechende Rehabilitationseinrichtung. Ebenfalls Selbsthilfegruppen für Adipositas erkrankte können helfen.

Der letzte Ausweg: Eine Operation

Bei einem BMI von mehr als 40 hilft eine herkömmliche Therapie oftmals nicht. Zudem fallen die an Adipositas erkrankten Person sehr rasch in ihr altes Verhaltensmuster zurück. Der letzte Ausweg ist eine Operation. Bei dem chirurgischen Eingriff wird der Magen verkleinert. Ein Magen-Bypass oder ein Schlauchmagen erzeugt ein rascheres Sättigungsgefühl. Betroffene müssen allerdings wissen, dass auch nach so einer Operation trotzdem körperliche Aktivität, also Sport, wichtig ist.

Ebenfalls ein speziell erstellter Ernährungsplan ist einzuhalten. Da der Verdauungsgang nun operativ verkürzt wurde, kann der Körper weniger Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen. Aus diesem Grund ist es wichtig sich gesund zu ernähren, damit keine Verdauungsprobleme entstehen. Nach erfolgreicher Operation hilft die plastische Chirurgie dabei Hautschürzen, also Fettgewebe ab zutragen.

Gezielt gegen Adipositas vorbeugen

Der Grundstein für Adipositas sind falsche Ernährungsgewohnheiten und fehlende Bewegung, welche dem Nachwuchs oftmals im Elternhaus vorgelebt werden. Vorbeugung beginnt bereits im Umgang mit Kindern. Eine gesunde Ernährung und Motivation für körperliche Aktivitäten sollten im Alltag integriert sein.

Es empfiehlt sich anstatt rasches Fast Food lieber frische, gesunde Lebensmittel zuzubereiten. Anstatt stundenlang vor dem Computer oder Fernseher zu sitzen sollten Familien gemeinsamen Outdoor-Aktivitäten, wie zum Beispiel Fahrrad fahren oder wandern nachgehen. Zudem sind gemeinsame, regelmäßige Essenszeiten sehr wichtig, um keine Frust-Esser oder Langeweile-Esser zu erziehen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass ein an Adipositas Erkrankter bis zu 10 Jahre kürzer lebt, als ein nicht Betroffener. Schon alleine aus diesem Grund lohnt es sich bereits in der Kindheit vorzubeugen.

Mein Fazit

Die Erklärung der klassischen Medizin und somit auch in diesem Artikel hier ist immer: die falsche Ernährung und die fehlende Bewegung. Doch was ist die falsche Ernährung? Und nein, die fehlende Bewegung ist nicht der Grund für Fettleibigkeit. Ich habe nur auf Fleisch verzichtet und dadurch die ist die Lust auf Süssigkeiten und Zucker verschwunden und trotz mangelnder Bewegung habe ich extrem abgenommen. Die tierischen Produkte machen Dich fett und krank!

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