Unser Weg – September 2019

Wir sind total erholt aus unserem August Urlaub zurück gekehrt und strotzen regelrecht vor Kraft und guter Laune.

Sehr viel Energie

Zum ersten Mal fällt mir so richtig auf, dass ich arbeite wie ein Irrer und trotzdem immer noch gut gelaunt bin und voller Energie. Mir kommt immer wieder Karl Lagerfeld in den Sinn, der einmal sagte, dass er nie mehr als sechs Stunden Schlaf brauchte und so voller Ideen und Energie wäre, dass er es kaum erwarten könnte, wieder kreativ zu sein. Dies geht mir im Moment ähnlich. Dazu trägt natürlich das milde Wetter noch einen großen Teil dazu bei.

Ich möchte mich unbedingt weiter entwickeln und viel mehr lernen und lesen. Da wir neben meiner Arbeit noch möblierte Wohnungen in Köln vermieten, möchte ich mich gerne noch mehr mit der „Kunden Reise“ also dem Kunden Einkaufserlebnis beschäftigen und es besser verstehen. Dazu habe ich auch viel im Urlaub gelesen (Neuro Marketing und Verkaufspsychlogie). Wie finden uns die Kunden im Internet und wie schaffe ich Vertrauen und vermiete letztlich unsere Wohnungen.

Ferienwohnung

Freude und gute Laune

Ich habe wieder richtig Spaß bei der Vermietung und der Begrüßung der Gäste. Mir geht es einfach gut und ich strahle die Kunden an. Wir haben natürlich auch Stammgäste und im September kommt immer ein Ehepaar aus Australien und bucht unsere Wohnung. Als tollen Moment habe ich folgendes erlebt: der Ehemann fragt mich, was passiert sei, da wäre ja nur noch der halbe Michael, den er jetzt hier sehen würde. Er war total baff und ich erzählte ihm von meinem Selbstversuch und den ja offensichtlichen Ergebnissen.

Staunen und Skepsis sind dann immer die Reaktionen. Nur wegen der fleischlosen Ernährung? Und ist das denn überhaupt gesund? Typische Fragen an mich, an die ich mich gewöhnt habe. Ja, ist wirklich so und auch total gesund! Man fühlt sich besser und frisch. Probiere es doch einfach mal aus! Es kostet dich keinen Cent, eher weniger! Mach doch einfach mal den Test und verzichte einen Monat lang auf Fleisch Konsum. Iss viel Salat und Gemüse und lass dann am besten auch noch die Süßigkeiten weg. Du wirst erstaunt sein, wie du dich dann verändern wirst.

Aus der Puste

Wir vermieten ja in Köln möblierte Wohnungen und zwei davon liegen in der zweiten Etage, ohne Aufzug. Wenn ich oben angekommen bin, war ich immer aus der Puste. Mein Herz schlug wie wild und es dauerte eine ganze Weile, bis ich mich von dem Treppen steigen wieder erholt habe. Habe ich diese Probleme heute noch?! Nein, natürlich nicht. Meistens nehme ich sogar zwei Stufen auf einmal auf einer Treppe und wenn ich oben angekommen bin, dann bin ich überhaupt nicht mehr aus der Puste! Wenn ich jetzt noch Ausdauer Sport machen würde, wie laufen oder wirklich mal jede Woche zwei Stunden Rad fahren?! Was wäre ich bestimmt für eine starke Rakete?!

Unsere Ernährung

Weiterhin sind wir Vegetarier und ich ja sogar fast komplett vegan. Jeden Tag gibt es bei uns viel Salat und Gemüse und natürlich jeden Tag dieses tolle, glutenfreie Brot von Marion. Da wir aber auch immer noch gerne mal ein Bier trinken, wollte ich auch diese letzte Gluten Quelle eliminieren und habe mich mal etwas schlau gemacht. Denn ja, im Bier ist ja auch das Weizen drin und das wollen wir ja nach Möglichkeit komplett von unserem Speiseplan streichen. Und habe ich etwas gefunden? Ja, es gibt tatsächlich zwei glutenfreie Biersorten, die ich hier kurz vorstellen will. Zum einen ist es das Böck und zum anderen das San Miguel, was du bestimmt kennst. Beide Biere bekommst du im Supermarkt oder auch bequem im Internet.

Sicherlich ist der Alkohol nicht besonders förderlich für die Gesundheit, aber das ist bei uns im Moment noch übrig geblieben. Wobei ich schon mehr in die Richtung Weisswein gegangen bin, da ich immer etwas Sodbrennen nach dem Bier Konsum bekommen habe. Nur das Heineken Bier in Griechenland bekommt mir gut. Vielleicht ist es dort eher wässriger als bei uns?

Rückblick und Ausblick

Ich nehme immer weiter ab, wobei dieser Vorgang nicht immer gleich schnell fortgeschritten ist. Hier gab es Schwankungen, die ich zur Kenntnis genommen habe, die mir aber egal waren. Letztlich wusste ich, dass ich mich irgendwann auf mein Ideal Gewicht einpendeln würde und ich wollte mich nicht unter Zeitdruck setzen bzw letztlich war das ja eigentlich auch gar nicht die Intention. Mir ging es ja gar nicht darum besser auszusehen und abzunehmen, wobei ich mich jetzt nicht dagegen wehren würde.

Schlussendlich habe ich aber auch gelernt, dass dieses Übergewicht einen Menschen auch krank macht und deshalb muss es auch weg. Es ist alles miteinander verbunden: die gesunde Ernährung, das Gewicht und die möglichen Erkrankungen durch die falsche Ernährung, die fehlende Bewegung und die Aufnahme von zuviel Energie über die Nahrung. Jetzt ist es eigentlich ganz logisch, wenn ich so darüber nachdenke: wenn man einfach doppelt so viel Energie aufnimmt, durch die falsche Nahrung (Fastfood) und sie dann gar nicht verbrennen kann (Bewegung), dann lagert der Körper sie in Form von Fett am Körper ab. 

Der Punkt ist auch, dass die Schokolade oder der Burger aus unglaublich viel Energie (auch Zucker) besteht und gar nicht satt macht. Wenn man nun zwei burger gegessen hat, dann sind das vielleicht schon fast 1000 Kalorien! Und dann noch ein Milchshake drauf zum spülen, dann sind wir schon bei 1450 Kalorien. Was, du glaubst das nicht?! Doch, so ist es. Wenn man aber nur ca. 2300 Kalorien braucht, um sein Gewicht zu halten, dann wird es echt schon zu viel. Denn man frühstückt ja auch noch und hat vielleicht auch noch ein Abendessen? Dann bleiben ja gar nicht mehr so viele freie Kalorien Plätze übrig für den Tag?!

Und zusätzlich habe ich noch festgestellt bzw auch in dem Film „That Sugar Film“ bestätigt bekommen, dass die Herkunft der Kalorien entscheidend dafür ist, wie gut und schnell der Körper sie verarbeiten kann! Kalorien aus der Natur (Obst und Gemüse) kann der Körper viel besser und schneller verarbeiten als Kalorien aus der Industrie Nahrung. Denn die Industrie Nahrung ist ja eigentlich immer nur Fett, Zucker und Salz! Das ganze erklärt dann auch, warum ich mich bei meinem Lieblingsrestaurant sattgrün so richtig voll „fressen“ kann und trotzdem nicht zu nehme.
Im Oktober geht es weiter wie bisher und ich besuche mit meinen Kumpel die Anuga. Ich hoffe, dass ich dort einige neue Nahrungsmittel kennen lernen kann.

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